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Das Wort Niedersachsen wurde erstmals vor 1300 in einer niederländischen Reimchronik (Reimchronik) verwendet. Ab dem 14. Jahrhundert bezog sie sich auf das Herzogtum Sachsen-Lauenburg (im Gegensatz zu Sachsen-Wittenberg). [6] Bei der Gründung der kaiserlichen Kreise im Jahre 1500 wurde ein niedersächsischer Kreis von einem niederrheinisch-westfälischen Kreis unterschieden. Zu letzteren gehörten folgende Gebiete, die heute ganz oder teilweise zum Land Niedersachsen gehören: das Bistum Osnabrück, das Bistum Münster, die Grafschaft Bentheim, die Grafschaft Hoya, das Fürstentum Ostfriesland, das Fürstentum Verden, der Landkreis Diepholz, der Landkreis Oldenburg, der Landkreis Schaumburg und der Landkreis Spiegelberg. Gleichzeitig wurde mit dem östlichen Teil des alten sächsischen Landes aus dynastischen Gründen von den mitteldeutschen Fürstentümern, die später Obersachsen genannt wurden, unterschieden. (siehe auch : Kurfürstentum Sachsen, Geschichte Sachsens). Die Forderungen niederländischer Politiker, die niederlande östlich der deutsch-niederländischen Grenze als Kriegsreparationen zu erhalten, wurden auf der Londoner Konferenz vom 26. März 1949 rundweg abgelehnt. Tatsächlich wurden 1949 nur etwa 1,3 km2 Westniedersachsens in die Niederlande überführt.

Der Name und das Wappen des heutigen Staates gehen auf den germanischen Stamm der Sachsen zurück. Während der Migrationszeit verließen einige der sachsenäucherischen Völker um das 3. Jahrhundert ihre Heimat in Holstein und drängten nach Süden über die Elbe, wo sie sich in die dünn besiedelten Regionen im übrigen Flachland, im heutigen Nordwestdeutschland und im Nordosten der heutigen Niederlande ausdehnten. Ab etwa dem 7. Jahrhundert hatten die Sachsen ein Siedlungsgebiet besetzt, das in etwa dem heutigen Bundesland Niedersachsen, Westfalen und einer Reihe von Gebieten im Osten entspricht, zum Beispiel im heutigen Westen und Norden Sachsen-Anhalts. Das Land der Sachsen wurde in etwa 60 Gaue aufgeteilt. Die Friesen waren nicht in diese Region gezogen; Jahrhundertelang bewahrten sie ihre Unabhängigkeit in der nordwestlichsten Region des heutigen niedersächsischen Territoriums. Die ursprüngliche Sprache des Volkes im Altsächsischen gebiet war Das Westniederdeutsche, eine der Sprachvarianten der plattdeutschen Dialektgruppe. In einem Vortrag vom 14. September 2007 beschrieb Dietmar von Reeken die Entstehung eines «Niedersächsischen Bewusstseins» im 19. Jahrhundert, dessen geographische Grundlage zur Erfindung eines territorialen Konstrukts herangezogen wurde: Die daraus resultierenden Heimatvereine und die dazugehörigen Zeitschriften verwendeten routinemäßig die Begriffe «Niedersachsen» oder «Niedersachsen» in ihren Namen. Ende der 1920er Jahre begann im Rahmen der Diskussionen um eine Reichsreform und gefördert durch die wachsende Heimatbewegung ein 25-jähriger Konflikt zwischen «Niedersachsen» und «Westfalen».

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